Baidu Aktie: Auf dem Weg zur KI Goldmedaille?

11. Februar 2022

Baidu Aktie

Fast neun Monate sind es her seit unserem letzten Update zu Baidu. Damals stand die Baidu Aktie bei 190 Dollar und gab bei einem KGV von unter 20 Anlass zu einer positiven Bewertung. Das von uns damals erwartete zweistellige Umsatzwachstum für 2021 ist, wie wir unten sehen werden, bisher so auch eingetreten. Was wohl kaum jemand vorhersehen konnte, war die weitere kontinuierliche Talfahrt der Baidu Aktie seitdem. Anfang Dezember 2021 wurde mit 132 Dollar ein neuer Tiefstand erreicht, von dem sie sich bis heute bei knapp 167 Dollar wieder etwas erholt hat. Heute wollen wir uns anschauen, wie sich die Baidu Aktie seit dem Finanzbericht aus dem dritten Quartal im November entwickelt hat und einen kurzen Ausblick für 2022 geben.

Baidu Aktie - Aktienverlauf

Die Zahlen zum dritten Quartal

Bevor wir zu den eigentlichen Zahlen kommen, muss man eines vorausschicken: Baidu CEO Robin Li hat es verstanden, sein Unternehmen klar bei den Investoren zu positionieren. Sicher auch um zu zeigen, dass der Suchmaschinenriese keine Angst vor dem Regulierungseifer der Regierung zu haben braucht, zu gut ist das Alignment mit den Fünfjahreszielen der Partei formuliert. Hier der Einleitungssatz aus dem Bericht zum dritten Quartal von Robin Li:

“Mit seinem Engagement für KI bringt Baidu Innovationen in den Verbraucher-, Unternehmens- und öffentlichen Sektor. Unsere KI-Cloud hilft Unternehmen dabei, Kunden besser zu bedienen und schneller und effizienter zu agieren. Wir bauen Baidu Apollo Smart Transportation und intelligentes Fahren, um Verkehrsstaus zu entschärfen, den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beschleunigen und Verkehrsunfälle zu reduzieren.”

Verhinderung von Verkehrsunfällen sollte beim anvisierten und bitter nötigen Bevölkerungswachstum der VR China seinen Beitrag leisten können. Xi Jinping hat an dieser Stelle sicher nichts einzuwenden. Klingt ein bisschen ironisch, ist es sicher auch. Aber dennoch: das Potential, die Zahl der Verkehrstoten zu verringern und gleichzeitig den Kohlenstoffausstoß zu senken, wird Robin Li vielleicht die eine oder andere Einladung auf eine Tasse Tee in Zhongnanhai (offizieller Sitz der Regierung) einbringen.

Nun zu den Zahlen:

Baidu hat den Trend des zweistelligen Umsatzwachstums auch im dritten Quartal beibehalten können: Der Nettoumsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 31,9 Milliarden Yuan. Im Vergleich zum vorherigen Quartal war es aber lediglich eine Steigerung um zwei Prozent. Das Kerngeschäft von Baidu (Baidu Core, also ohne den Streamingdienst iQIYI) hatte einen Anstieg von 15 Prozent YoY zu verzeichnen. iQIYI wuchs nur sechs Prozent YoY und war sogar leicht rückläufig im Vergleich zum Vorquartal. Das eigentliche Highlight bei den Umsatzzahlen für Baidu Core ist die weiterhin sehr erfreuliche Entwicklung bei den Einkünften aus dem Nicht-Werbesegment (non-online marketing). Hiermit sind die neuen KI-basierten Geschäftsbereiche und insbesondere natürlich die KI-Cloud Sparte – Baidus Zukunft, sozusagen – gemeint, und diese sind um 76 Prozent auf 5,2 Milliarden Yuan gestiegen. Robin Li im Earnings Call:

“Die Nicht-Werbeeinnahmen machten im dritten Quartal 21 Prozent der Einnahmen von Baidu Core aus und bleiben für uns ein starker Wachstumsmotor.

Das operative Einkommen (nach GAAP) belief sich für Baidu Core auf 3,7 Milliarden Yuan mit einer Marge von 15 Prozent. Die defizitäre Streamingtochter iQIYI hat mit einem operativen Verlust von 1,4 Milliarden Yuan dazu beigetragen, dass Baidu insgesamt “nur” mit einem Plus von 2,3 Milliarden Yuan im operativen Geschäft dastand. Deswegen sieht die operative Marge für die Baidu Aktie mit sieben Prozent derzeit auch nicht so verheißungsvoll aus. Ein Jahr zuvor war sie mit 22 Prozent mehr als dreimal so groß.

Das EBITDA (non-GAAP) fiel im dritten Quartal um 34 Prozent (YoY) auf sechs Milliarden Yuan, so dass die EBITDA Marge nur noch 19 Prozent betrug. In den beiden Quartalen zuvor waren es noch 21 und 23 Prozent gewesen. Was den Free Cash Flow angeht, sieht es nicht unbedingt besser aus: dieser betrug nur noch 690 Millionen Yuan – im Vorjahr war es noch fast zehnmal so viel gewesen. Die Free Cash Flow Marge ist infolgedessen auf mickrige zwei Prozent geschrumpft.

Die Guidance für das vierte Quartal ist, vorsichtig ausgedrückt, konservativ. Das findet laut Management seinen Grund in der weiterhin unübersichtlichen Covid-19 Situation in China. Man rechnet mit Umsätzen von 31 bis 34 Milliarden Yuan, was einem Wachstum von zwei bis zwölf Prozent entsprechen würde. Morgan Stanley geht von 32,5 Milliarden Yuan aus.

GAAP vs. Non-GAAP

Besonders drastisch ist im letzten Quartal die Diskrepanz zwischen dem Nettogewinn nach GAAP und nach  Non-GAAP ausgefallen: Verluste von 16,6 Milliarden Yuan stehen hier einem Gewinn von 5,1 Milliarden Yuan gegenüber. Schuld daran sind Baidus Investitionen in andere gelistete Unternehmen. An erster Stelle ist hier der herbe Wertverlust im dritten Quartal bei iQIYIY zu nennen. Konkret gemeint ist der Rückgang von 15,58 Dollar pro Aktie im Wert von 12,4 Milliarden Dollar am 30. Juni auf 8,03 Dollar pro Aktie im Wert von 6,4 Milliarden Dollar am 30. September. Dies allein stellt einen Wertverlust von sechs Milliarden Dollar dar. Baidu hält über 53 Prozent der Stammaktien von iQIYI und schultert nach GAAP Regeln also 3,18 Milliarden der Buchverluste. Dass es auch andersrum gehen kann, haben wir im ersten Quartal gesehen, als eine fair-value Gutschrift für das erfolgreiche Investment in Kuaishou zu Buche stand, das in dem Quartal äussert erfolgreich in Hong Kong an die Börse  gegangen war. So oder so bringen die GAAP und Non-GAAP Betrachtungen sehr viel Unruhe in die Bewertungen.

Geschäftliche Höhepunkte der letzten Monate

Der lange als unattraktiv geltende und nur noch sehr langsam  wachsende Werbemarkt hat wieder ein wenig an Fahrt aufgenommen und das in einem makroökonomisch schwierigen Umfeld.

Managed Pages

Im lange stagnierenden Search Business gelingt es Baidu weiter zu diversifizieren. Insbesondere das Geschäft mit den “Managed Pages” wächst weiter. Was sind “Managed Pages”?

“Managed Page ist eine gehostete mobile Alternative für Website Besitzer. Website Besitzer können ein Konto auf unserer Plattform eröffnen, unsere Tools und Dienste nutzen, die von KI unterstützt werden, und mit Benutzern in Kontakt treten, ohne ihre eigene Website zu unterhalten und für Server-, Software- und Bandbreiten Kosten bezahlen zu müssen. Managed Page wird mit branchenspezifischen Templates geliefert und wurde entwickelt, um Benutzern zuverlässigere und sicherere Informationen bereitzustellen.” 

Der Anteil der Einkünfte aus diesem Segment steigt beständig und nimmt bereits heute über 43 Prozent im Baidu Core Werbegeschäft. Laut StatCounter hat Baidu immer noch mehr als 94 Prozent Marktanteil in Chinas Search Markt.

Das überrascht an dieser Stelle ein bisschen. Denn genau genommen ist Search längst nicht mehr der wirkliche Treiber, der effektiv Eyeballs liefert. Diese Rolle haben längst die Tiktoks, Kuaishous und Bilibilis dieser Welt mit ihren Short Videos übernommen. Ein anderer “versteckter” Wettbewerber sind die großen Ecommerce Portale: denn in China geht man für Produktsuche eben nicht auf Baidu, sondern startet gleich auf TMall, JD.com oder gar Xiaohongshu (aka Little Red Book). Hier aber tut sich etwas im Rahmen der Anti-Monopol Bestimmungen der Regierung, denn die großen Ecommerce Portale müssen die Mauern um ihren “walled garden” einreißen. Das bedeutet auch, dass die Ecommerce Listings durch APIs zugänglich gemacht werden müssen. Infolgedessen kann Baidu jetzt auch Produktlistings in seiner Suchmaschine zugänglich machen. Robin Li hatte im Earnings Call folgendes dazu zu sagen:

“Unsere E-Commerce-Funktion macht gute Fortschritte. Im September erreichte die Anzahl der SKUs von Drittanbietern von Chinas führenden E-Commerce-Websiten, die auf Baidu durchsucht werden können, fast 1 Milliarde, und das E-Commerce-GMV auf Baidu ist zwar klein, wächst aber sequenziell um 19 Prozent.”

Die Baidu App und Smart Assistant “Xiaodu”

Die Baidu App erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Im dritten Quartal betrug die Zahl der MAUs 607 Millionen, eine Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ähnlich wie Wechat und Alipay entwickelt sich die App zu einer sogenannten Super-App, auf der Verbraucher alle relevanten Services wie Livestreaming, Ecommerce, medizinische Dienstleistungen, Ärztesuche, Ticketkäufe und ähnliches aus einer Hand in Anspruch nehmen können. Kombiniert wird das ganze derweil sehr erfolgreich mit dem digitalen Assistenten “Xiaodu” 小度, der gleichzeitig auch als intelligentes Lautsprechersystem mit Smart Display daherkommt. Laut Strategy Analytics ist Xiaodu die Nummer eins in China und Nummer 3 weltweit. Die Umstellung auf intelligente Displays erlaubt jetzt Aktivitäten wie Videokonferenzen, Spiele, Telemedizin und Bildungsdienste. Die dahinter stehende Spracherkennungs-KI ist auch eine wichtige Komponente beim nächsten Thema, das Jidu Auto. Xiaodu hat im übrigen im August eine Serie-B-Finanzierung mit einer Bewertung von 5,1 Milliarden Dollar abgeschlossen.

Die Baidu App und Smart Assistant “Xiaodu”

Das neue Auto Jidu 极度, autonomes Fahren und mehr?

Über die Hintergründe zu dem Joint Venture mit Geely hatten wir ja bereits im letzten Beitrag berichtet. Jetzt gibt es einige Neuigkeiten zu verkünden. Ende April soll auf der Beijing Auto Show das Konzeptauto vorgestellt werden und der Verkauf bereits Ende 2023 beginnen. Im November war im Earnings Call verkündet worden, dass das erste Topmodell erfolgreich durch den Windkanal geschickt worden war. Dass im Auto der hauseigene ASD – Apollo Self Driving – als Showcase installiert wird, stand lange fest. Inzwischen gibt es über 31 Autounternehmen, die diese Technologie lizenzieren und in ihren Autos installieren wollen. Der letzte Neukunde in 2021 war WM Motor 威马, ein chinesischer EV-Player, der mit Baidu einen Vertrag über die Installation von Apollo Navigation Pilot (ANP) in seinem neuen Modell – W6-SUV – unterzeichnet hat. 

Im Grunde genommen ist das Jidu Joint Venture eine ziemliche perfekte Kombination von Baidu und Geely um ein wirklich futuristisches Elektrofahrzeug zu entwickeln, das alle Stärken der Partnerschaft nutzt:

  • Baidus Apollo hat Expertise im autonomen Fahren;
  • Baidus DuerOS hat die Künstliche Intelligenz für das sprachbasierte in-car Infotainment System;
  • Baidus Kunlun-Chip steuert die Rechenleistung bei;
  • Geely bringt die Fertigungsinfrastruktur und standardisierte Plattform für das Elektroauto.

ASD hat bereits über zehn Millionen Testmeilen hinter sich gebracht, 189 Prozent mehr als im Vorjahr. Inzwischen gibt es Baidus Robotaxis mit Apollo Technologie in Shanghai, Peking, Guangzhou, Changsha und Cangzhou. Im Augenblick sind die Herstellungskosten mit 480.000 Yuan noch etwas teuer, aber so ist das halt, wenn man nur 1000 Stück bestellt. Der gegenwärtige Partner, der staatseigene BAIC Konzern mit seiner Elektro-Auto Tochter ArcFox – wird in Zukunft bei steigenden Stückzahlen sicher mit sich handeln lassen.  

Fun Fact: eines der Apollo Robotaxis war am 2. Februar in Pekings Shougang Park doch tatsächlich als weltweit erstes Auto zum offiziellen Fackelträger erkoren worden. Das ganze wurde live auf CCTV übertragen (siehe Bild unten). Das kann, wer mag, als Ausdruck des starken Backings Baidus durch die Zentralregierung deuten.

Apollo Robotaxis

Ein anderes Baidu Joint-Venture mit dem Technologiekonzern Lionbridge hat nicht so viel Aufmerksamkeit erfahren, ist aber potenziell noch relevanter. Es heißt DeepWay und dabei geht es um das autonome Fahren im Nutzfahrzeugbereich. Das Design kommt von Pininfarinas Shanghai Team. Die 450 kWh-Batterie soll sich angeblich in sechs Minuten auswechseln lassen. Ist China doch das erste Land, wo Trucker hinter dem Lenkrad einschlafen dürfen? Cooles Video hier.

Risiken

Wie bereits oben kurz angedeutet, ist der Werbemarkt derzeit sehr fragil und der Ausblick mit einigen Fragezeichen versehen. Chinas BIP-Wachstum war mit 4,9 Prozent im dritten Quartal und 4,0 Prozent im vierten Quartal sehr viel langsamer als gewohnt. Auch auf lange Sicht werden wir nicht mehr zu den Zeiten des zweistelligen BIP-Wachstums zurückkehren. Die strenge Zero-Covid Policy mit Lockdowns, Massentestungen und strengen Quarantänebestimmungen hilft hier sicher auch nicht weiter. Dazu kommt die Immobilienkrise um Evergrande und Konsorten. Insbesondere Sektoren wie Bildung, Immobilien, Haushaltsgeräte und Touristik haben ihre Werbebudgets aus all diesen Gründen nach unten geschraubt. Das gilt vor allem für die schwächelnden kleinen und mittelständischen Unternehmen, die einen Großteil der Baidu Werbekunden ausmachen. So wie es derzeit aussieht, wird dieser Trend auch in 2022 noch weiter anhalten.

Der regulatorische Druck lastet auf allen chinesischen Internetunternehmen, aber der Druck ist ungleich verteilt. Und wie oben bereits mehrfach angedeutet, hat Baidu mit Sitz in der Hauptstadt Peking es politisch geschickt verstanden, die richtigen Schlagwörter zu besetzen und auch Taten folgen zu lassen. Insofern sehen wir kaum größere politische Gefahren für den Suchmaschinenbetreiber. Dass er trotzdem im November von der State Administration for Market Regulation abgestraft wurde, fällt hier nicht weiter ins Gewicht. Insgesamt handelte es sich um 43 Fälle von nicht genehmigten Fusionen und Akquisitionen. Baidu erwischte es dreimal, Tencent jedoch 13 mal und Alibaba sieben mal. Die Strafe betrug lediglich 500.000 Yuan (70.000 Euro) pro Fall. Das können wir als milde Strafe für die Sünden der Vergangenheit abhaken.

Bewertung und Fazit zur Baidu Aktie

Wie oben bereits angesprochen, entwickelt sich das Nicht-Werbegeschäft der KI-Sparte auffällig gut mit einem erneuten Umsatzsprung von 76 Prozent YoY. Das darin enthaltene Cloud Geschäft ist aber hier der eigentliche Werttreiber. Der andere Bereich, das sogenannte “non-Cloud” Geschäft, ist mit seinem Wachstum auf Jahresbasis von 94 Prozent im zweiten Quartal auf jetzt 75 Prozent Wachstum zurückgefallen. Gründe sind hierfür nicht bekannt. Da es sich aber neben der KI-Cloud um andere KI-basierte Geschäfte handelt, würden wir im nächsten Quartalsbericht gerne Genaueres erfahren. Insbesondere würde uns interessieren, welche Dienstleistungen und Einkünfte sich genau hinter der Kategorie verbergen.

Besorgt sind wir, dass seit nun mittlerweile drei Quartalen der Anteil des Nicht-Werbegeschäfts am Baidu Core bei 21 Prozent verharrt. Wie in unserem letzten Artikel bereits erwähnt, hat das Management im ersten Quartal Earnings Call die Parole herausgegeben, dass dieser Anteil bereits in drei Jahren mehr als 50 Prozent ausmachen könnte. Ein Meilenstein, der im Augenblick ein wenig an Momentum zu verlieren scheint.

Baidu Core Zahlen

Prognose 2022

Immerhin hat sich das Werbegeschäft trotz widriger Umstände weiter gut entwickelt und verschafft so dem noch jungen Geschäft mit der Cloud und Künstlicher Intelligenz die nötige Atempause. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die Massnahmen zur Kostensenkung bei iQIYI und eine verbesserte Content Pipeline den Turnaround vorantreiben und im ersten Quartal zum Breakeven beim Streamingdienst führen dürfte. Damit wäre Baidu vorerst diesen Klotz am Bein los. 

Baidus Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 57 Milliarden Dollar bei einem KGV von 20 und einem EV/Sales Verhältnis von 2,2. Nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, dass Cash auf dem Balance Sheet über die Jahre beständig angewachsen ist und mittlerweile bei stolzen 28 Milliarden Dollar liegt. Das ist wohlgemerkt die Hälfte des gesamten Firmenwertes! Die Schulden machen außerdem lediglich die Hälfte des Cashbestandes aus.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Anleihegläubiger auf dem internationalen Bondmarkt Baidu Kredite zu sehr attraktiven Konditionen einräumen – sprich, das Baidu Ausfallrisiko als sehr gering bepreisen, muss man zu dem Schluss kommen, dass der Equity Markt derzeit doch noch in seiner bärischen Psychologie bezüglich chinesischer Internetaktien gefangen ist. Wir sehen sehr gutes Potenzial für die Baidu Aktie in 2022 und haben unsere Position aufgestockt.

Disclaimer

The China Digital Leaders und/oder der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzen Anteile von Baidu. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachte die rechtlichen Hinweise.

Mirko Wormuth

Mirko Wormuth

Mirko war 23 Jahre lang in China als Anwalt und Unternehmer tätig. Zuletzt war er Global Head of HR für das chinesische EV Startup BYTON in Nanjing. Davor lagen seine unternehmerischen Tätigkeiten im Bereich des chinesischen E-Commerce und Einzelhandels. Seit 2020 managt Mirko den auf die chinesische Digitalisierung spezialisierten “China Digital Leaders” Fonds.

Aktuelle Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Neueste Beiträge

Tags

Neuste Kommentare

Twitter

Instagram