Speed Updates: Alibaba, Baidu, Pinduoduo, 360 DigiTech, MakeMyTrip, Digital Turbine und Elastic

3. Juni 2022

Viele unserer Portfolio Unternehmen haben Zahlen vorgelegt: Alibaba, Baidu, Pinduoduo, 360 DigiTech, MakeMyTrip, Digital Turbine, Elastic. In einer Gemeinschaftsaktion dampfen Mirko, Steffen und ich die Zahlen für Euch auf das Wesentliche ein. 

Es war eine bewegte Woche. Das erkennt man daran, dass die Veröffentlichung der Finanzzahlen von Internetriesen wie Alibaba, Baidu und Pinduoduo schon mal untergehen können. Erst verabschiedet der chinesische Staatsrat am Montag eine Liste von 33 Fördermaßnahmen für Chinas arg angeschlagene Wirtschaft. Damit tatsächlich auch beim letzten Genossen auf Kreisebene wirklich ankommt, wie besorgt Premier Li Keqiang ist, lief am Mittwoch eine Videokonferenz mit 100.000 (!) Kadern landesweit. Zu guter Letzt wird bekannt, dass die für Volkswirtschaftler so wichtige Kennzahl der “Nationalen Industrieprofite” im April um 8,6 Prozent zurückgegangen ist.

Vor diesem Hintergrund meldeten am vergangenen Donnerstag Alibaba, Baidu und Pinduoduo fast zeitgleich ihre Zahlen zum ersten Quartal. Um es vorwegzunehmen: Die Zahlen waren zwar gut, aber vor allem waren die Aktien so überverkauft, dass die Aktien von Alibaba (+12 Prozent), Baidu (+14 Prozent) und Pinduoduo (+15 Prozent) am nächsten Tag eine regelrechte Rally hinlegten; sie nahmen den Hang Seng Tech Index (+3,8 Prozent) und den Nasdaq Golden Dragon Index (+7 Prozent) gleich mit auf die Reise. Die rasanten Kurssteigerungen setzen sich in der laufenden Woche fort. Auch wenn die vorherigen Kursverluste bitter sind, sind diese Zuwächse mehr als nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Den Anfang machen in unserer Zusammenfassung Alibaba, Baidu und Pingduoduo. Aus der zweiten Reihe folgt 360 Digitech. Zudem hat der indische Reisewert MakeMyTrip Zahlen geliefert, der jetzt Rückenwind durch das vorläufige Ende der Pandemie bekommt. Abschließend gehe ich auf zwei Werte im The Digital Leaders Fund ein: Digital Turbine und Elastic.

Alibaba

Alibaba hat seine Ergebnisse am Donnerstag nach Handelsschluss in Hongkong vorgelegt. Das Positive vorweg: Umsatz, bereinigter Nettogewinn und der bereinigte Gewinn pro Aktie übertrafen die Erwartungen der Analysten. Dass die letzten beiden Werte im Jahresvergleich rückläufig sein würden, war allen Beteiligten ohnehin klar gewesen. Der Konzernumsatz war trotz der negativen Vorzeichen dennoch um neun Prozent auf 32 Milliarden Dollar gewachsen und schlüsselt sich wie folgt auf:

  • Handel in China: 22 Milliarden Dollar (+8 Prozent)
  • Internationaler Handel: 2,2 Milliarden Dollar (+7 Prozent)
  • Lokale Verbraucherdienste: 1,6 Milliarden Dollar (+29 Prozent)
  • Cloud: 3 Milliarden Dollar (+12 Prozent)
  • Cainiao/Logistik: 1,8 Milliarden Dollar (+16 Prozent)

Der bereinigte Nettogewinn sank um 24 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Der gesamte auf den Alibaba Plattformen umgesetzte Warenwert (GMV) stieg auf beachtliche 1,3 Billionen Dollar (ja, mit einem “B”). Bei den jährlich aktiven Kunden sieht es ähnlich imposant aus: in China sind es mittlerweile eine Milliarde, weitere 310 Millionen Kunden befinden sich im Ausland.

Dass sich die Bedingungen in Zeiten von Covid Lockdowns und stärkerer Regulierung dennoch mehr geändert haben, als viele wahrhaben wollen, zeigt ein Blick auf den Free Cashflow: Der war seit langem zum ersten Mal wieder negativ mit 2,3 Milliarden Dollar. Im Vergleich hatte das Unternehmen im vorherigen Quartal noch 11 Milliarden Dollar an Free Cashflow generiert. Hinzugefügt werden muss hier allerdings, dass Alibaba im letzten Quartal die zweite Hälfte ihrer 2,8 Milliarden Dollar Strafe vom letzten Jahr zu leisten hatte. Des Weiteren wurden im gesamten Fiskaljahr 2022 ADRs im Gesamtwert von 9,6 Milliarden Dollar vom Unternehmen zurückgekauft. Im Earnings Call war das Management nicht bereit, angesichts der unsicheren Geschäftslage eine Guidance für das Fiskaljahr 2023 herauszugeben. Auch das spricht Bände. Mirko Wormuth

Baidu

Vergleichbar mit Alibaba hat auch Baidu rundum die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft von Baidu, das Suchmaschinengeschäft, dümpelt weiter vor sich hin, während bei der Cloud- und KI-Sparte ein starkes Wachstum (+35 Prozent) zu verzeichnen war. Wie bei Tencent gingen die Werbeeinnahmen zurück, da die chinesischen Haushalte ihre Gürtel wesentlich enger geschnallt haben. “Apollo Go”, das Robo-Taxi Geschäft, ist jetzt in zehn chinesischen Städten verfügbar und hat im ersten Quartal 196.000 Fahrten erbracht. Der Konzernumsatz stieg um ein Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar, im Vergleich zum vorherigen Quartal war aber ein Rückgang von 14 Prozent zu verzeichnen.

  • Baidus Core Geschäft erbrachte 3,4 Milliarden Dollar (+4 Prozent).
  • Davon entfielen auf das Online-Marketing: 2,5 Milliarden Dollar (-4 Prozent). 
  • Das Segment “Nicht-Online Marketing”, das Künstliche Intelligenz und Cloud umfasst: 903 Mio. Dollar (+35 Prozent).
  • Einnahmen aus iQIYI betrugen 1,1 Milliarden Dollar (-9 Prozent).

Beim Kostenmanagement hat das Unternehmen gute Arbeit geleistet, denn die SG&A Kosten sind im Jahresvergleich um elf Prozent zurückgegangen und lagen bei 735 Millionen Dollar. Lediglich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben im Jahresvergleich um zehn Prozent zugelegt. Am Ende blieb ein bereinigter Nettogewinn von 612 Millionen Dollar. Genug Cash liegt auch noch auf dem Baidu-Konto bereit: 30 Milliarden Dollar. Die Abspaltung des Video-Streamers iQIYI belastet weiterhin Baidus Ergebnisse. Ohne iQiYI konnte Baidu noch einen Free Cashflow von 175 Millionen Dollar vorzeigen, mit iQIYI rutscht der Free Cash Flow aber ins Negative mit -17 Millionen Dollar. Baidus Management Team sieht für das zweite Quartal schwierige Zeiten auf sich und die Branche zukommen:

Der Earnings Call war übrigens auch deswegen lehrreich, weil CEO Robin Li in seiner Eigenschaft als Abgesandter der Politische Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (CPPCC) in der Vorwoche am Spitzengespräch zwischen Internetunternehmen und hochrangigen Regierungsvertretern teilgenommen hatte. Ganz offensichtlich hat er es verstanden, mit seinem Redebeitrag die Aufmerksamkeit auf die KI-Initiativen seines Unternehmens zu lenken. Mal sehen, ob es geholfen hat. Mirko Wormuth

Pinduoduo

Pinduoduo gab am Freitag vergangener Woche vor dem Börsenstart in den USA seine Quartalszahlen bekannt, einen Tag später als Alibaba und Baidu. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Analysten und führten zu einer vorbörslichen Aktienrally. Am Freitagabend schloss die Aktie an der Nasdaq mit einem Plus von 15 Prozent. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um sieben Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar, erwartet waren 3,1 Milliarden Dollar. Die jährlich aktiven Kunden erhöhten sich ebenfalls um sieben Prozent auf 880 Millionen. Damit fällt Pinduoduo bei dieser Metrik jetzt zum ersten Mal wieder hinter Alibaba zurück, das im letzten Quartal die Milliardengrenze geknackt hat.

Wie schon bei Alibaba und Baidu gesehen, hat auch Pinduoduo keine Mühe gescheut, seine Kosten besser in den Griff zu bekommen: Die Betriebskosten gingen von 2,5 Milliarden Dollar auf 2,3 Milliarden Dollar zurück. Am Ende betrug der bereinigte Nettogewinn 663 Millionen Dollar. Pinduoduo bleibt also profitabel, auch in diesen sicherlich nicht leichten Zeiten. Wir dürfen nicht vergessen: Im Vorjahr stand hier noch ein Verlust von 443 Millionen Dollar zu Buche. Die vorhandenen Barmittel stiegen von 14,6 Milliarden Dollar auf 15 Milliarden Dollar.

Auch bei Pinduoduo war das Management in seinem Ausblick eher konservativ. Leider wurde weder im Finanzbericht noch im Earnings Call erwähnt (noch von den eingeladenen Analysten gefragt), ob ein Secondary Listing von Pinduoduo in Hongkong geplant sei. Wir sind, mit Verlaub, schockiert, dass das Unternehmen bisher immer noch keinen öffentlichen Antrag in dieser Sache eingereicht hat. Denn die Chancen für ein Delisting der chinesischen ADRs in den USA steigen weiter, solange keine Einigung zwischen den chinesischen und amerikanischen Regulierern in Sicht ist. Was man auch bei allen drei Unternehmen in den Earnings Calls spüren kann, ist die Neuausrichtung im Sinne der von Xi Jinping propagierten “Common Prosperity”. Ob das letztendlich gut oder schlecht für die Unternehmen ist, bleibt abzuwarten. Mirko Wormuth

 

360 Digitech

Nach dem moderaten Rückgang im letzten Quartal sank der Umsatz auch im ersten Quartal 2022 um weitere zwei Prozent auf 685 Millionen Dollar. Im Jahresvergleich war das immer noch ein Plus von 20 Prozent.

Es wurden 98,8 Milliarden Renminbi an neuen Krediten abgeschlossen, der Saldo an ausstehenden Krediten stieg im Quartalsvergleich um drei Prozent auf 146,7 Milliarden RMB. 

Verbesserungen sieht das Unternehmen bei der Qualität des Kreditportfolios. Nur bei jedem 20. Kredit kam es zu Zahlungsverzögerungen. Außerdem macht die Gesellschaft Fortschritte beim Ausbau des Kooperationsnetwerks. Der CEO Hai Wu verkündete bei der Konferenzschaltung, 70 Prozent des Marktes seien bereits im Boot, zusätzliche Banken sollen bald folgen. 

Die COVID Lockdowns haben aber die Neuakquise behindert. Zudem gab es in den Regionen mit Ausgangssperren Zahlungsschwierigkeiten. Die Situation hat sich laut Aussagen des Managements im Mai stabilisiert. Allerdings halten sich verunsicherte Konsumenten mit neuen Ausgaben zurück. 

Erfreulich ist die Auszahlung der ersten Dividende im Rahmen der im letzten Jahr beschlossenen Dividendenpolitik, nach der 20 Prozent des Gewinns quartalsweise ausbezahlt werden. Das sind immerhin 0,22 Dollar für das erste Quartal, annualisiert ist das eine stattliche Rendite von rund sechs Prozent.

Die sture Zero Covid Politik führt also leider dazu, dass im Bankbereich trotz Zinssenkungen beim Wachstum in diesem Jahr Flaute ist. Frei nach dem Zitat John Maynard Keynes, „Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie aber selber“, streiken die chinesischen Kreditnehmer angesichts der Unsicherheit. Die chinesische Regierung will jetzt ein Konjunkturpaket auf den Weg schicken. Das könnte ein Game Changer werden.

Das starke Cash-Polster erlaubt dem Management in dem Fall, das Modell gelassen zu optimieren und sich auf bessere Zeiten vorzubereiten. Und bei der spottgünstigen Bewertung (KGV von vier)  war ein Slowdown ohnehin schon eingepreist, die Aktie reagierte dementsprechend positiv; in den Tagen nach Bekanntgabe der Zahlen schoss der Kurs um über 20 Prozent nach oben. Steffen Gruschka

MakeMyTrip

Das digitale Reiseunternehmen aus Indien hat diese Woche berichtet. Die Erwartungen für dieses Jahr sind nach der Pandemie groß. Unser Kollege Ashu berichtete beim Besuch in seiner Heimat von hohen Flugpreisen und vollen Flügen. 

Der GAAP Umsatz im letzten Quartal des im März abgeschlossenen Geschäftsjahres 2022 fiel aber wenig spektakulär aus. Der Erlös lag mit 88,6 Millionen US-Dollar gerade einmal zwölf Prozent über dem Vorjahresquartal und deutlich unter dem dritten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres. 

Das lag daran, dass die nach IFRS vom Umsatz abzuziehenden Preisrabatte deutlich höher waren als im Vorjahr. Das gilt vor allem im Hotel Segment, in dem der Marktführer den noch relativ moderaten Marktanteil ausweiten möchte. Der adjustierte Umsatz lag mit 105 Millionen Dollar um 17 Prozent höher als im Vorjahr. 

In jedem Fall sind die Zahlen für das Gesamtjahr aber nur bedingt relevant, weil das Coronavirus am Jahresanfang noch einmal zugeschlagen hat. Deutlich wichtiger ist daher der Ausblick. 

Nach dem Ende der Pandemie sollten wir dieses Jahr ein stetiges Wachstum bei den Buchungen sehen. Lagen die Buchungen im März noch auf einem Niveau von 60 Prozent des  Niveaus vor der Pandemie  im Dezember 2019, so erwartet Goldman Sachs für Juni 80 Prozent, für September 92 Prozent und für Dezember gar 109 Prozent.

Erfreulich ist die höhere Profitabilität mit einem Ebitda von 18,9 Millionen im Vergleich zum vorherigen Quartal. Hier ist in Summe aber noch mehr drin, die Konsensschätzung von 56 Millionen für das Gesamtjahr 2023 sollte deutlich übertroffen werden. Auch der bereinigte Reingewinn von 8,7 Millionen ist erfreulich.

Mit dreimal Umsatz ist die Aktie außerdem insbesondere innerhalb der indischen Peer Group nicht teuer bewertet. Das erklärt die positive Reaktion des Marktes auf die scheinbar unscheinbaren Ergebnisse. Steffen Gruschka

Digital Turbine

Nach der schwachen Guidance für das nächste Quartal ist die Aktie von Digital Turbine um 22 Prozent gefallen. Die Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal waren solide. Das konsolidierte Umsatzwachstum stieg um 94 Prozent, der Bruttogewinn um 129 Prozent. Allerdings stellt das Unternehmen nun auf Nettoumsätze um, so dass optisch das Umsatzwachstum schwächer ausfällt. Die Bruttomargen sind im Vorjahresvergleich von 41 auf 49 Prozent gestiegen. Das Unternehmen ist schon seit vielen Quartalen profitabel und hat im letzten Quartal 36 Millionen Dollar an Free-Cashflow generiert. Herausragend ist die Entwicklung des Angebots Singletap, das gegenüber dem Vorjahr um 650 Prozent gestiegen ist und nun 100 Millionen Dollar zum Jahresumsatz beigetragen hat. Dabei sind viele Partnerschaften, wie z.B. mit Facebook, gerade erst am Anfang. Wir denken, dass bei Digital Turbines die Wachstumsstory intakt ist und halten das Unternehmen mit einer Bewertung von P/E (FWD) von 12,9 und EV/Sales (FWD) von 2,9 für attraktiv bewertet. Baki Irmak

Elastic

Die Elastic Aktie hat gestern nach Vorlage der Zahlen in einem insgesamt freundlichen Markt um satte 19 Prozent zugelegt. Das Umsatzwachstum lag mit 34,8 Prozent über den Erwartungen. Das Unternehmen ist zudem auf einem guten Weg, endlich profitabel zu werden. Die Guidance lag im Rahmen der Erwartungen. CEO Ash Kulkarni äußerte sich im Analysten Call besonders positiv zum Cloud Geschäft. Das wuchs im abgelaufenen Quartal um 71 Prozent. Die Net Expansion Rate liegt aktuell hier bei 140 Prozent. Das ist ein extrem hoher Wert. Der Anteil am Gesamtumsatz ist in den letzten zwei Jahren von 29 auf nun 37 Prozent gestiegen. Ende 2024 sollen mehr als 50 Prozent der Umsätze aus dem Cloud Geschäft kommen. Elastic gehört seit Jahren zu unseren Favoriten unter den SaaS Unternehmen, auch weil es mit Enterprise Search, Data Analytic und Lösungen für Observability und Security ein umfassendes Portfolio für Enterprise Kunden anbietet. Nach dem Kursverfall ist die Aktie nur noch mit EV/Sales (FWD) von 5 bewertet. Aufgrund der fehlenden Profitabilität könnte der Kurs dennoch im aktuellen Marktumfeld weiter fallen. Baki Irmak 

Disclaimer

The Digital Leaders Fund, EM Digital Leaders und China Digital Leaders und/oder die Autoren und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzen Anteile von den genannten Unternehmen. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachte die rechtlichen Hinweise.

Baki Irmak

Baki Irmak

Baki war viele Jahre in leitender Funktion für den Deutsche Bank Konzern und DWS tätig. Zuletzt u.a. als Global Head of Digital Business für die Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied im Digital Executive Commitee der Deutschen Bank. Seine berufliche Laufbahn hat er als Fondsmanager für Technologie, Telekommunikation und Medien bei BHF Trust begonnen. Danach war er Fondsmanager bei der Commerzbank und ABN Amro.

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