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Der Traumstart des Digital Leaders Funds

15. Juni 2018

Start

Heute hat der Digital Leaders Fund Geburtstag; vor exakt drei Monaten haben wir unseren Fonds aufgelegt. Und wie bei allen frischgebackenen Eltern ist diese Phase besonders aufregend. Heute können wir festhalten: Wir haben einen Traumstart hingelegt.  Mit über 12 Prozent Performance liegen wir mehr als 5 Prozent über unserer Benchmark und das trotz einer Investitionsquote von unter 80 Prozent.  Wobei eine Cashquote von über 20 Prozent in guten Börsenzeiten ja eigentlich bremsend auf die Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt wirkt.

Digital Enabler sind die Outperformer der ersten Monate

Dabei haben sich die Werte in unseren drei Kategorien in den ersten drei Monaten sehr unterschiedlich entwickelt. Während die “Digital Enabler” unbeirrt von der erratischen US-Außenpolitik neue Kurshöhen erklommen haben, sind einige unserer Unternehmen der Kategorie “Digital Transformation Leader” unter Druck geraten.

Trumps Handelskrieg-Rhetorik hat den Investoren die Lust auf deutsche Autowerte genommen und somit auch unsere kleinen Positionen in diese Werte getroffen. Und plötzlich ist auch die Eurokrise wieder da. Das drohende Ungemach aus Italien mit dem neuen Radikalenkabinett aus Lega Nord und Fünf Sterne hat auch die Kurse unserer zwei europäischen Finanzwerte, BBVA und ING Diba, belastet.

Beide Entwicklungen sehen wir gelassen. Gerade die zwei Finanzwerten werden ihre digitale Stärke in einer Krise besonders ausspielen. Grundsätzlich müssen wir bei Unternehmen dieser Kategorie, zu der wir auch EasyJet oder Disney zählen, erwarten, dass wir einen längeren Atem brauchen werden. Denn der Digitalisierungseffekt wirkt sich auf die Ergebnisse graduell und erst im Laufe der Zeit aus. Aber das macht u.E. auch den Charme des Digital Leaders Funds gegenüber reinen Technologiefonds aus. Hier findet sich das aktuelle Factsheet.

Stock-Picking im Zeitalter der Hyperspezialisierung

Thomas W. Malone, Professor an der MIT Sloan School, hat im Zusammenhang mit der Digitalisierung vom Zeitalter der Hyperspezialisierung gesprochen. In seinem Artikel in der Harvard Business Review „The Age of Hyperspecialization” beschreibt er, wie Geschäftsmodelle auf der Basis von Mikrospezialisierung erfolgreich funktionieren.

Vielleicht haben Sie beim Blick auf unsere Werte der Kategorie Digital Business Leaders und Digital Enablers schon einige Unternehmen entdeckt, die sich einem kleinen Ausschnitt der Wertschöpfung gewidmet haben und diesen beherrschen, wie z.B. Werbehandel in Echtzeit, Kommunikation aus der Cloud, oder nicht-relationale Datenbanklösungen für die Künstliche Intelligenz. The Trade Desk, Twilio und MongoDB sind solche Unternehmen und haben allein in den drei Monaten seit dem Start des Digital Leaders Funds jeweils über 50 Prozent Kursgewinne verzeichnet.

Man fühlt sich an den Geologen Montan in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre erinnert: “Sich auf ein Handwerk zu beschränken, ist das Beste. Um einen Gegenstand ganz zu besitzen, zu beherrschen, muss man ihn um sein selbst willen studieren.“

Der erste Meilenstein ist (fast) erreicht

Aber was wäre all die Performance unseres Portfolios wert, wenn wir diese nicht mit einer wachsenden Anzahl von Kunden teilen würden. Wir freuen uns sehr über die kleinen und größeren Mittelzuflüsse, die uns täglich erreichen. Auch die ersten Vermögensverwalter sind auf den Digital Leaders Fund aufmerksam geworden und haben für ihre Kunden mit Investments begonnen.

Herzlichen Dank für das Vertrauen an alle Investoren und insbesondere nach Berlin, in die Bockenheimer Landstraße in Frankfurt und in die Schweiz. So sind wir auf einem guten Weg, in Kürze den ersten Meilenstein mit EUR 5 Mio. AuM (Assets under Management) zu erreichen.

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Baki Irmak

Baki Irmak

Baki war viele Jahre in leitender Funktion für den Deutsche Bank Konzern und DWS tätig. Zuletzt u.a. als Global Head of Digital Business für die Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied im Digital Executive Commitee der Deutschen Bank. Seine berufliche Laufbahn hat er als Fondsmanager für Technologie, Telekommunikation und Medien für BHF Trust begonnen. Danach war er Fondsmanger bei der Commerzbank und ABN Amro.

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