Aktien, Themen, Trends: Highlights aus unserem DLF-Blog 2023

15. Dezember 2023

Welche Aktien standen im Mittelpunkt des Interesses unserer Leser im Jahr 2023? Welche Themen haben Euch bewegt? Welche Trends habt Ihr antizipiert? Die am meisten gelesenen Blog-Beiträge auf unserer Website im ablaufenden Jahr in der Übersicht.

Der wichtigste Zweck unseres TheDLF-Blogs ist, unsere Meinungen mit Euch zu den Unternehmen, die die Wirtschaft vorantreiben, zu teilen. Abseits von dem üblichen Marketing-Bla-Bla anderer Werbeaussendungen. Doch nach fast fünf Jahren haben sich weitere Themen im Blog dazugesellt: Wir schreiben über unternehmensübergreifende Themen und Trends, die man nicht immer mit Updates zu einzelnen Aktien greifen kann. Bestes Beispiel hierfür ist unser umfassender KI-Zyklus, der nicht nur die Software-, sondern auch die Hardware umfasst. Das Duell der Giganten AMD und Nvidia haben wir ausführlich in diesem Kontext ausgerollt, wie auch die differenzierte Darstellung der Halbleiterbranche. Aber weil der Anleger oftmals zwischen Aktie und Performance steht, liefern wir in unserer Rubrik “Besser Investieren” jede Menge Analysen zu Kennzahlen und den Diskussionen, die in der Welt der Wissenschaft über das Thema Investieren geführt wird – Stichworte sind hier Themenfonds, Behavioral Finance und Factor Investing.

Kommen wir nun zu den Highlights unseres Blogs im zur Neige gehenden Jahr – natürlich gemessen an euren Präferenzen. Unser Leser-Ranking ist aufsteigend sortiert nach den Zahlen der Klicks, die unsere Top-Beiträge in diesem Jahr verbuchen durften.

10. Nubank-Zahlen. Die Nubank zählt schon lange zu unseren Favoriten. Der Artikel aus dem Mai ist nicht unser letztes Update zu Nu. Allerdings haben wir bereits damals berichtet, dass unser Digitalisierungs-Champion nicht nur Rekordumsätze, sondern auch Rekordgewinne verbucht hat. Nubank bleibt einer unserer großen Favoriten im TheDLF

9. Alphabet unter KI-Druck. Im Februar schob der Markt Panik, dass Alphabet im KI-Duell mit Microsoft den Kürzeren ziehen würde. Unser Fazit damals: “Alphabet hat beachtliche KI-Kapazitäten, und das Rennen um die Pole Position ist natürlich nicht gelaufen.” Die hohen Kursverluste zeigten allerdings, “dass KI für Alphabet beides sein kann: Zukunft und Bedrohung.” Nach dem YTD-Plus von über 40 Prozent halten wir fest, dass Anleger zunächst von der Zukunftshoffnung profitiert haben.

8. Japan-Aktien: Für viele verhält sich das Thema Japan-Aktien wie mit Godot: sollten sie sich wirklich noch einmal zu einem Comeback aufraffen können? Wäre die ausgeprägte Yen-Schwäche nicht, hätten Anleger in diesem Jahr viel mehr Freude gehabt. Unser Beitrag vom Sommer hat jedenfalls die Value-Aspekte des japanischen Markts aufgezeigt, die zumindest Warren Buffett immer wieder zum Kauf animiert haben.

7. China 2023: Immobilien Bumm statt Immobilienboom?  Diese Headline, die nicht nur von der Textkunst meines Kollegen Steffen Gruschka, Berater des EMDL, kündet, hat im Juni das zusammengefasst, was China-Aktien schon seit Jahren hemmt: Die unklaren Makro-Perspektiven des chinesischen Markts. China-Tech leidet ebenfalls darunter, hat aber viele Chancen eröffnet, auf die wir immer wieder hinweisen.

6. Unser Deep-Dive in die Halbleiterindustrie war ein Highlight des Jahres aus Sicht unserer Leser. Allzu oft wird eine ziemlich heterogene Branche in einen Topf geworfen. “Fabless vs IDM” sagt Euch nichts? Dann empfehle ich unseren Artikel vom Juni und natürlich auch alle anderen Beiträge unseres Halbleiter-Zyklus, die dort verlinkt sind.

5. Threads tötet Twitter. Unser Artikel, ohne Fragezeichen im Titel, kündigte im Juli die unserer Meinung nach größte Bedrohung für Plattform X an, die leider zu einem Forum für Hass und Desinformation degeneriert ist. Wir hätten die Headline treffender formulieren können mit “Musk tötet Twitter”. Die größte Bedrohung ist und bleibt Elon selbst.

4. Mythen über Emerging Markets. Wir sind bekennende Fans der Digitalisierungs-Unternehmen aus den Schwellenländern, nicht nur im EMDL sind EM-Aktien Pflicht, sondern auch im TheDLF – Stichworte Nu und Kaspi. Aber dennoch ranken sich viele Mythen und Missverständnisse über Emerging Markets, auf die wir immer wieder hinweisen.

3. High-Growth, aber mit Augenmaß. Der Crash von High-Growth-Aktien 2021 und 2022 und deren wundersame Wiederauferstehung 2023 haben viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Unser Research differenziert und segmentiert schnell wachsende Unternehmen und zeigt, in welchen Phasen im Zyklus welche Aktiengruppen Vor- und welche Nachteile haben.

2. Codewort NRR – Net Revenue Retention: In unserem Blog nehmen wir uns immer wieder Zeit für Erklärstücke, in denen wir wichtige Growth-Kennzahlen erklären und kontextualisieren. Die Rule of 40 gehört ebenso dazu wie die NRR. Sie hat sich zu einem viel beachteten Datenpunkt entwickelt, der längst nicht mehr nur die Qualität von SaaS-Unternehmen misst.

1. BYD – Tesla-Killer, VW-Bedränger, Welteneroberer: Der China-EV-Hersteller BYD ist schon lange auf unserem Radar. Auch wenn sich das rasante Wachstum noch nicht im Aktienkurs widerspiegelt, zählt BYD zu den viel versprechenden Wachstumsunternehmen in China und zeigt das Potenzial von China-Aktien, wenn sie nicht von Xi Jinping ans Gängelband der KPC genommen werden.

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Autor

  • Baki Irmak

    Baki war viele Jahre in leitender Funktion für den Deutsche Bank Konzern und DWS tätig. Zuletzt u.a. als Global Head of Digital Business für die Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied im Digital Executive Commitee der Deutschen Bank. Seine berufliche Laufbahn hat er als Fondsmanager für Technologie, Telekommunikation und Medien bei BHF Trust begonnen. Danach war er Fondsmanager bei der Commerzbank und ABN Amro.

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Baki Irmak

Baki Irmak

Baki war viele Jahre in leitender Funktion für den Deutsche Bank Konzern und DWS tätig. Zuletzt u.a. als Global Head of Digital Business für die Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied im Digital Executive Commitee der Deutschen Bank. Seine berufliche Laufbahn hat er als Fondsmanager für Technologie, Telekommunikation und Medien bei BHF Trust begonnen. Danach war er Fondsmanager bei der Commerzbank und ABN Amro.

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